Luffys großartige Idee

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  • Abenteuer
  • Historisch

Erscheinungsdatum

28.09.2025

3

  • am 28.09.2025 18:18

    Für den GISI Contest (Gute Idee-Schlechte Idee), hier mal ein One Piece-Fanfilm! Die Strohhüte fahren nach Palästina, was wird sie dort erreichen? 

    War ein großer Spaß, die ikonischen Charaktere zu animieren, vor allem Luffy mit seiner Gummi-Fähigkeit 

  • am 29.09.2025 23:36

    Coole Effekte mit den Gum-Gum Fähigkeiten.
    Ein wenig verwirrend fand ich, dass Ruffy (Luffy?) öfters mal die Hautfarbe gewechselt hat.
    Ob wir wohl alle die guten Ideen umsetzen können?
    Essen schmeckt sooo gut....

  • am 30.09.2025 02:07

    Hehe danke, freut mich, dass die Gum-Gum-Effekte funktionieren!

    Jaa ich find die offizielle Figur toll, wollte aber meine custum mit dem schön frechen Gesicht nutzen und dachte es passt, um von ulkig-TV-Show zu echtem Ernst zu wechseln  Für spätere Sachen muss ich aber mal schauen, ob ich die "Gummi"-Teile in der offiziellen hautfarbe irgendwo finde...

    Und hoffe doch mal, dass wir die großartige Idee alle im Herzen haben 

  • am 02.10.2025 10:39

    Sehr cooles Video, die Gum-Gum-Kräfte finde ich auch großartig animiert. 

    Mich hat der Hautfarbenwechsel bei Ruffy (und ich glaube auch den anderen One Piece Figuren) auch etwas verwirrt, kam dann aber für mich zu dem Schluss, dass es wohl der Variation der Gesichtsausdrücke geschuldet war. Scheinbar lag ich mit dem Gedanken durchaus richtig.

  • am 07.10.2025 21:03

    Hey,

    ich finde es leider schade und bedenklich dass du deine tollen Brickfilmkünste dafür nutzt, antisemitische Inhalte zu erstellen. Auch wenn der Film unter der One Piece Thematik getarnt ist, bin ich nicht sicher ob ein fröhliches buntes Forum wie das Brickboard derartig politisierende Inhalte beherbergen sollte.

    Schlussendlich sind Brickfilme unser Hobby, wo man vlt auch nicht mit den alltäglichen Themen konfonrtiert werden will, und klar kann man auch auf systematische oder gesellschaftliche Themen aufmerksam machen, aber dein einseitiges eindeutiges "mit dem Finger zeigen" verfälscht hier die Sicht auf eine sehr komplexe Angelegenheit.

    Ich bin eigentlich immer Fan von deinen Werken, aber hier kann ich das nicht mehr gutheisen. Das Lied in dem Video allein "1948, israel bullied its way into a state", sag mal gehts noch? 
    Nachdem eines der schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte an den Juden verübt worden war, die Lösung als "Bullied into a state" zu bezeichnen finde ich daneben.

    Ich stehe keinesfalls dafür, was für schreckliche Taten im Gaza-Streifen aktuell passieren. Die Situation ist komplex und derartige Inhalte verbessern meiner Meinung nach die Situation für niemanden.



  • am 08.10.2025 22:50

    Hey,

    finde das bisschen wild, das auf die Weise aufzupassen. Um 1948 herum passierte im historischen Palästina mit der "Nakba"(Katastrophe) eine unheimlich schlimme Vertreibungskampagne. Die Staatsgründung Israels so zu bezeichnen wie du, ignoriert das Leid von über 700.000 vertriebenen und 15.000 ermordeten Zivilist*innen. In der längeren Version des Songs, den ich aus zeitgründen kürzte, geht es darum, wie Jüd*innen legitim dorthin flüchteten, aber schon vorher um 1890 Bemühungen zum gewaltsamen Landraub gemacht wurden. Es geht hier nicht um Jüd*innen, das macht der Song und Film klar, sondern um die Ideologie des Zionismus, die u.a. den europäischen Antisemitismus und die Shoa instrumentalisierte, um Menschen zu kolonialen Besiedlung zu überreden! Das zu vermischen ist ultra gefährlich und relativierend. Dnn die Schrecken/Gewalt zu Israels Staatsgründung sind ein historischer Fakt, der absolut nichts damit zu tun hatte, dass die Siedler jüdisch und teilweise aufgrund der Shoa geflüchet waren - diese Vermischung der gewaltsamen Gründung mit diesen Faktoren finde ich genauso antisemitisch, wie dass auf israelischen Panzern damals und heute auch Davidsterne waren. Die zionistische Bewegung hat sich damals als koloniale begriffen, und heute ist ja auch klar, dass Netanjahu und Israels Verbrechen auf keiner weise Jüd*innen repräsentieren.  

    Die Lösung gegen Antisemitismus muss meiner Ansicht nach immer sein, ihn entschieden zu bekämpfen wo er ist, und darf nie sein, andere Menschen zu vertreiben für ein Ethnostaat-Projekt. 

    Es passiert in Palästina gerade einer der eindeutigsten Genozide unseres Jahrhunderts. Ich gehe auf die Weise damit um, wie ich es in z.B. Deutsche Pass oder Krise oder Trans Planet mit anderen Themen tat. Ich bin offen, mögliche problematische Inhalte in meinen Filmen zu besprechen, sehe das an dem von dir angeführten Beispiel aber absolut nicht. 

  • am 12.10.2025 18:51

    1854 schrieb Marx u.a. Folgendes: "Nichts gleicht aber dem Elend und den Leiden der Juden in Jerusalem (...); sie sind unausgesetzt Gegenstand muselmanischer Unterdrückung und Unduldsamkeit, von den Griechisch-Orthodoxen beschimpft, von den Katholiken verfolgt und nur von den spärlichen Almosen lebend, die ihnen von ihren europäischen Brüdern zufließen." (MEW, Bd. 10, S. 176) So viel vom Genossen Karl zum Mythos, der da besingt: "Vor dem Zionismus war alles Friede Freude Eierkuchen."

    Auch sonst strotzt dieser Film vor Geschichtsklitterung. Was ging der sog. "Nakba" 1948 voraus? Die Kriegserklärung gegen Israel unmittelbar nach dessen Gründung durch Ägypten, Jordanien, Syrien, Libanon und Irak - d.h., durch SÄMTLICHE umliegenden Nachbarstaaten. Dass es im Rahmen dieses Krieges zu Kriegsverbrechen und Vertreibungen durch Israel kam, ist unbestritten - Vertreibungen, die übrigens kurz darauf durch eine massive Vertreibung (oder kann man schon ethnische Säuberung sagen?) von Juden, die nun wirklich GAR NICHTS mit diesem Krieg zu tun hatten, aus eben genannten arabischen Staaten ergänzt wurde. Nur sollte klar sein, wie sich diese Vertreibungen ganz einfach hätten vermeiden lassen: indem man Israel NICHT angegriffen hätte.

    Dann 1967: Ja, es war ein Präventivschlag, von dem man HEUTE weiß, dass er unnötig war, weil die arabischen Staaten aller Wahrscheinlichkeit nicht angegriffen hätten. Die Sorge in Israel, in dem zu dem Zeitpunkt noch zu einem großen Teil tatsächliche Shoah-Überlebende lebten, dass dies passieren könnte, war allerdings sehr begründet. Insb. in Ägypten gab es im Vorfeld des Sechstagekrieges Massendemonstrationen, in denen Stoffpuppen mit Schläfenlocken, Hakennasen und ähnlichen "Accessoires" symbolisch erhängt und verbrannt wurden, auf denen die ägyptische Regierung vom antisemitischen Mob angestachelt wurde, doch endlich dem Judenstaat ein Ende zu bereiten. Dass man da als Shoah-Überlebender befürchtet, der nächste Versuch der Judenauslöschung könne erfolgreich sein, wenn man nicht prophylaktisch einschreitet, ist mehr als nachvollziehbar.

    Es reiht sich dann leider auch ein in die traurige Reihe politischer Degeneration, dass im Thumbnail von "Aus Gaza" bis kürzlich das rote Hamasdreieck zu sehen war bis hin zu diesem "Werk", in dem das Hochjagen von Merkavas samt Insassen durch Hamas"kämpfer" (denn es waren nun mal keine Zivilisten, sondern eben dieser grün bestirnbandete Abschaum, der solche Sprengungen durchgeführt hat) als begrüßenswerter Akt des Widerstands heroisiert wird. Ich habe wirklich keine Ahnung, was dieses Sich-Gemein-Machen mit reaktionärem Mördergesindel mit Kommunismus zu tun haben soll.


    Fazit: Klo auf, runner, gut. 

  • am 13.10.2025 02:00 , bearbeitet am 13.10.2025 03:40

    Ach hör mir doch bitte auf mit der faschistischen Propaganda eines Kolonialstaates. Wir beide habe literally schon über die Nakba geredet und du müsstest wissen, dass ein großer Teil der Vertreibungen (ca. 300.000 Menschen!) VOR der Kriegserklärung stattfand, vor der "Gründung", durch die drei Terrorgruppen, die das IDF werden sollten (dass du das jetzt einfach wieder vergessen hast, kann eigentlich nur ideologische Verbissenheit sein?) Diese Terrorgruppen btw den unheimlich ungerechten Plan zur Aufteilung des historischen Palästinas durch Anschläge auf die britische Besatzungsmacht erzwangen. "Israel bullied it's way to a state" ist, historisch gesehen, allerhöchstens eine Beschönigung dieser Verbrechen.


    Du schreibst von der Sorge von Jüd*innen vor Vernichtung, während diese Palädtinenser*innen gerade passiert ist. Das, wo du hier das größte Problem siehst, ist eine Aktion gegen einen PANZER, wie sie in Gaza diese Vernichtung ausführen. Militärische Angriffe auf Besatzungstruppen wirst du in zahlreichen (brick)filmen sehen und nicht so reagieren, und hier sind es Angriffe auf eine genozidale Tötungstruppe, so sehr Selbstverteidigung, wie es nur sein kann - das ist für dich "Abschaum" (und schau nochmal genau auf die Binde, die die Person im Video an hat?!) Nochmal zum Mitschreiben (und unabhängig davon, was in dem Brickfilm von mir überhaupt vorkommt): hier werden gerade Panzer und Soldaten, die einen der schlimmsten Massenmorde unserer Zeit, die völlige Vernichtung Gazas und seiner Bevölkerung ausführen, verteidigt und jegliches Wehren gegen dieses unfassbare Verbrechen "Abschaum" genannt. Hier wird impliziert, dass Palästinenser*innen sich brav töten lassen sollen (und selbst dort gegen sie gehetzt in Geschichts-Verdrehung), oder eben Abschaum sind. Du hast die Freiheit, zu verrecken oder bist "reaktionäres Mördergesindel". Es ist unfassbar, wie in einem Klemmbausteinforum solche menschenverachtende, rassistische  grausame Sachen geschrieben werden. 

  • am 13.10.2025 15:52

    Ich bezeichne die Hamas - und den Islamischen Djihad - als Abschaum. Mir ist keine irgendwie kommunistische/linke Widerstandsgruppe bekannt, die derartige Panzersprengungen durchgeführt hätte, auch wenn du wohlweislich das Stirnband ausgetauscht hast. Denn es macht für mich in der Tat einen massiven Unterschied, ob eine progressive Kraft - d.h. eine Kraft, die den Bewusstseins-, wie Lebensstandard der Masse der Bevölkerung zu heben antritt (z.B. Vietcong, PKK) - gewaltsamen Widerstand leistet, oder eine reaktionäre, ihre Bevölkerung in Unwissenheit und Elend haltende Bande. Hier ergibt sich die Legitimität der Gewalt aus dem politischen Programm. Ich darf nur am Rande daran erinnern, dass auch Lenin insistiert hat auf der "Notwendigkeit, den Panislamismus und ähnliche Strömungen zu bekämpfen, die die Befreiungsbewegung gegen den europäischen und amerikanischen Imperialismus mit einer Stärkung der Positionen der Khane, der Gutsbesitzer, der Mullahs usw. verknüpfen wollen". (LW, Bd. 31, S. 137) Der Ausdruck "Abschaum" hat also nichts mit Rassismus zu tun, sondern mit derselben Abscheu, die ich gegen Faschisten jeglicher Couleur hege - ob grün oder braun.

    Dann hast du natürlich völlig recht: die ersten Vertreibungen begannen bereits 1947 in der Folge von Massakern an der jüdischen Zivilbevölkerung, dem Angriff der Arabischen Liga, sowie der Truppen des ehemaligen Hitlerkumpels, des Großmuftis von Jerusalem, nachdem sämtliche Bemühungen um eine Kompromisslösung mit der Arabischen Liga gescheitert waren - ausführlich belegt und nachzulesen u.a. bei Benny Morris. Mea culpa.

    Dann verwundert es mich doch ein wenig, wieviel Mitgefühl du mit den britischen Besatzern zu haben scheinst. Die Zionisten haben Anschläge gegen die Briten durchgeführt - war das denn etwa kein legitimer antikolonialer Widerstand? Oder ist er das nur, wenn Juden die Objekte, nicht die Subjekte der Gewaltausübung sind. Noch einmal: nach der Shoah war jüdische Staatlichkeit schlicht ein kategorischer Imperativ, und die Vorstellung, man habe diesen Staat auch auf deutschem Territorium einrichten können, alleine aus sicherheitspolitischen Erwägungen irrwitzig - zumal die Überlebenden, die nach Israel gingen, nun wirklich gar keine Lust hatten, in unmittelbarer Nachbarschaft zu ihren deutschen Mördern zu leben. Und ein quantitativ bedeutender - im Zweifel auch bewaffneter - Widerstand säkularer Gruppen gegen Israel existiert derzeit schlichtweg nicht (mehr). Wenn die Hamas restlos entwaffnet, zerschlagen und in den Köpfen der Palästinenser auch als IHR EIGENER Feind erkannt ist - dann können wir weiterreden; auch über die Legitimität politischer Gewalt.

  • am 13.10.2025 22:29

    Ich vermute, das Menschen, die hier mitlesen deine Verdrehungen und unfassbaren Rechtfertigungen in Kontext mit diesem Film und Gaza auch sehen, ohne das ich sie nochmal herrausstellen muss.

    Hoffe ganz im Ernst, dass du aus deinen faschistisch-zionistischen Narrativen und Kolonialdenken irgendwie herauskommt, scheinst es ja im Grunde wohl zu meinen.

    Am Ende ist mir die Bevölkerung Gazas und Palästinas, die jetzt gerade Israels Vernichtungsfeldzug ausgesetzt ist, angeblich "wegen Antisemitismus!" (Und das schon seit 77 Jahren ist), wichtiger, als mit einem Zionisten auf einer Klemmbausteinplattform zu diskutieren, der ohnehin jedes Verbrechen irgendwie wegdiskutieren und wegdenken will.

    Ist also notiert, dass ihr mit dem Film nichts anfangen könnt und mir gern an den Kopf hauen könnt, was euch halt so einfällt. Darüber hinaus sehe ich in dieser Diskussion keinen Sinn mehr, free Palestine und ahoi!

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