pokalpleite und mehr

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Erscheinungsdatum

05.01.2006

2

  • am 05.01.2006 14:42 , bearbeitet am 25.11.2010 09:05
    hallo liebe leute,

    so jetzt will ich auch mal von euch wissen
    wir ihr meine beiden (gleich zwei)
    pengerfilMe findet:
    der erste
    http://www.filmsac.de/filMologie.html#saturday
    und der zwote
    http://www.filmsac.de/filMologie.html#pokalpleite
    beide sind nicht ganz neu...

    lieben
    dank

    fun and sun

    pri and sac

    nach
    trag ...

    es gibt jetzt eine etwas aufgehübschte version
    http://www.youtube.com/watch?v=bS3wY43Yvqc
  • am 07.01.2006 17:50
    schubs
    an...
  • am 07.01.2006 18:22
    Tja nun, pri, ich wollte mich ja eigentlich eher der Stimme enthalten, weil...
    also ich bin ein Fussball-Gegner. Ich hasse Fussball. Als Junge mussten wir Samstags-Abends mit Vattern immer Fussball gucken, obwohl doch soooviele schöne Filme liefen. Aber nein....Bundesliga, Sportshow, ran, danach nochmal die Zusammenfassung, und nein, das ist ja nicht genug, da gibt´s ja dann auch noch die Wiederholung...
    MAn, ein Wunder von Bern....ich hab´s mir angeschut, ja, haben halt alle gemacht, Irgendwie, aus irgend einem Grund. War ja Lego-Technisch auch nicht so schlecht.

    Leider kommen die beiden Filme technisch wegen der niedriegen fps nicht an das "Wunder von Bern" heran.
    Es ruckelt halt alles, und ich als "nicht-Fussball-Versteher" kann die Sitution aufm Platz da nur scher nachvollziehen. Da wurde ich auch aus der "R" nicht schlauer. Ich finde dass diese Filme nicht unbedingt zu Deinen besten gehören. Storymässig hat mir das gefallen. Meinetwegen kann ich ja die niedriege Fps auch noch verkraften, aber die Kameraeinstellungen haben mir überhaupt nicht zugesagt.

    Verzeih mir, wenn ich nicht Fan dieser beiden Filme bin, ich mag ja auch zu gebranntmarkt sein als dass ich eine objektive Meinung dazu abgeben könnte.

    Mario72
  • am 07.01.2006 19:12
    ja ähm..
    Auch ich als Fussballabgeneigtem will dann wohl mal was sagen.

    Bei dem einen hat mir die Kulisse sehr gut gefallen, also das Set und so wirklich wunderhübsch. Das du bei 4-5 fps filmst ist ja nun nichts neues, finde ich persönlich immer wieder schade, aber is eben dein persönlicher Stil an dem ich nichts kritisieren will.

    Allerdings der zweite da (saturday): Ich versteh da echt null. Abgesehen davon, das die fps unter 1 lag und eine "Bilder-Slideshow" ein treffenderer Name als "Brickfilm" ist.
    Bitte bleib in zukunft wenigstens bei 4 fps ok?
    Soviel von mir, ich gebe zurück ins Studio...
  • am 25.01.2006 17:05
    Vielleicht muss man sich, wenn man Prisacs Filme anschaut, erst einmal klarmachen, was man immer stillschweigend im Kopf hat, wenn man Filme anschaut. Man erwartet nämlich, dass sie Bewegung abbilden, und ganz besonders bei Brickfilmen, wo man doch so einen schönen Effekt erzeugt, indem man diese Bewegungen mühsamst konstruiert. Und das Fehlen dieser Bewegungsillusion stößt uns dann als unfilmisch auf. Es ist dies aber nur die Enttäuschung unserer ungeschriebenen Erwartungen an Film.
    Ich will nicht zu philosophisch werden oder den Medienwissenschaftler heraushängen lassen - und empfehle allen Unerschrockenen die Lektüre des wirklichen grandiosen und unübertroffenen Buch "Das Bewegungs-Bild" von Gilles Deleuze - aber ich will nur kurz darauf aufmerksam machen, dass es schwierig ist, die Grenze zu ziehen, ab wann zwei aufeinander folgende Bilder nicht mehr Bewegung ergeben. Denn wie wir alle als Stop-Motion-Animateure wissen, bestehen unsere Filme alle aus Einzelbildern, die unser Kopf dann miteinander vergleicht und aus ihrer Differenz dann etwas erzeugt, was er als Bewegung definiert. Es ist zwar anstrengender, aber genauso kann es mit zwei Bildern funktionieren, die nicht mehr nur durch eine Millimeterverschiebung der Teile voneinander abweichen, sondern durch verschiedenen Ansichten, verschiedener Dinge. Auch eine Dia-Show, die Bilder hintereinander zeigt, ermöglicht, dass wir aus der Differenz zwischen ihnen eine Bewegung konstruieren - nicht mehr die Illusion von Laufen oder Gestikulieren, aber doch eine gedankliche Bewegung von einem Abschnitt zum nächsten. Eines der schönsten Beispiele für einen solchen Film ist Chris Markers "La jetée" von 1962, das Terry Gilliam dann "voll bewegt" als "Twelve Monkeys" neuverfilmt hat (http://www.imdb.com/title/tt0056119/). Kurz gesagt: Kino entsteht im Kopf, nicht in den Bildern.

    Und so verstehe ich auch Prisacs Filme. Es sind Kopf-Filme, das zeigt auch das immer wiederkehrende Moment der Figur, die sich ins Bett legt, um sich einen Film zu erträumen. Bilder, die arbeiten, die bewegt werden, die in Szene gesetzt werden und dort dort herumspuken. Die Framerate ist deshalb wichtig für die - Achtung! schlimmes Wort! - künstlerische Aussage der Filme. Denn mit naturalistischer Animation würden sie diesen Charakter des Kopf-Kinos verlieren und zu ziemlich banalen Sequenzen verkümmern.

    Das hat alles nichts damit zu tun, was man persönlich mag. Ich bin auch hin und weg davon, dass diese kleinen Knubbelfiguren plötzlich herumlaufen und so tun, als wären sie Menschen wie Du und ich. Mir gefällt aber der unbedingte Ausdruckswille, den Prisac hat. Er kopiert niemanden und nichts, noch nicht einmal die Bewegung. Und so gefällt mir der Samstag-Film viel besser als der "Wunder von Bern"-Abklatsch mit der berühmten Netzer-Heldentat. Es würde mir sogar noch besser gefallen, er würde die älteren Figuren verwenden, die noch keine frei beweglichen Arme und Beine hatten, dann käme die Aussage für meinen Geschmack noch besser rüber. Aber das ist wieder persönlicher Geschmack. Manchmal trifft er mich mit seiner Poesie, manchmal nicht. Aber hoffentlich macht er weiter das, wozu es ihn innerlich drängt.
  • am 25.01.2006 17:21
    nun gut, dann sollte er aber darauf achten das die "Bilder" eine gute Komposition haben und stilistisch erm? gut? sind!. Damit dieser künsterische Kram da auch künstlerisch ist.

    Oh verdammt ich glaube ich bin zu dumm für Kopf-Kino....

    ich bleibe beim unkünstlerischen, für das einfache Gemüt gedachten, flüssigen Film, mit den Figuren die versuchen wie lebende Wesen zu wirken.
  • am 25.01.2006 17:38
    Nö, zu dumm bist Du nicht und ein schlichtes Gemüt hast Du auch nicht. Die Filme gefallen Dir einfach nicht. Das ist doch gut so.
  • am 26.01.2006 10:04
    wenn du meinst. OK sie treffen nicht meinen Geschmack.
  • am 26.01.2006 15:15
    Naja, jeder hat halt einen anderen Geschmack, daran kann man halt nichts machen.

    Da jetzt so viele schon was zu den Filmen geschrieben haben will ich das nun auch mal machen...

    Also zuerst muss ich mal klarstellen für mich gibs einen klaren unterschied zwischen Prisacs Filmen und "normalen" Brickfilmen. Ich bin auch eher jemand der schnell bewegte Filme lieber mag aber als ich die Prisac-Filme gesehen habe war ich doch überrascht wie gut mir diese Film gefallen. Diese liebevoll gestallteten Sets dann noch alles ohne Ton und diesen Sprechblasen. Einfach genial. Für mich ist das besondere an diesen Filmen das es eigentlich gegen naja jede "Regel" geht. Also kein Ton und nicht hohe FPS etc.. Bei diesen Filmen kommt man wieder auf die Grundlage des Films. Nähmlich der Witz oder besser gesagt die Story, denn heut zu Tage wird ja öfters die Story durch Specialeffekts und Sound überdeckt. Das war auch ein Grund warum mir Star Wars Episode III nicht so gut gefallen hat. Allein das konzentrieren auf die Story macht den Film schon gut udn wenn die Story und die Sets noch gut sind dann ist für mich der Film einfach super. Also die Story von den Fussbalspielen war jetzt nicht so mein Ding, die anderen gefallen mir eigentlich besser von Prisac aber trotz dem ein dickes Lob an Prisac.

    Was warscheinlich für mich auch noch intressant gewsen wäre wenn die Nachbarn mal gegeneinander spielen würden also KFC der ja jetzt in der Oberlieger spielt (:/) gegen MG.

    mipkr
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