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Steinerei 2006 - Erste Infos

Informationen und Diskussionen rund um die Steinerei - für andere Wettbewerbe ist natürlich auch Platz.

Moderator: mert

Steinerei 2006 - Erste Infos

Beitragvon mert » 15.06.2005, 15:03

Alle folgenden Angaben ohne Gewähr (das hier ist noch keine offizielle Ankündigung und Ausschreibung - nur eine kleine Info, was wahrscheinlich passiert):

Die Steinerei 2006 wird in Hannover stattfinden.

Über einen Termin wird noch nachgedacht, für einen erneuten Mai-Termin spricht aber einiges.

Diesmal wird der Wettbewerb wohl später am Tag laufen, was die An- und Abfahrt vielleicht erschwert.

Das Festival wird in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro Hannover (http://www.literaturbuero-hannover.de) und dem Kommunalen Kino Hannover (http://internet.hannover-stadt.de/domains/koki) stattfinden, d.h. in einem richtigen Filmvorführsaal.

Das Literaturbüro findet die Steinerei klasse, deshalb finde ich das Literaturbüro auch klasse und möchte das damit zum Ausdruck bringen, daß der Wettbewerb diesmal ein Motto hat: Literaturverfilmung.

Go Le Go hat es mit Totentanz ja überzeugend vorgemacht. Rechtefreie Literatur zum Verfilmen gibt es übrigens bei Projekt Gutenberg (http://gutenberg.spiegel.de/index.htm), die man ja auch als Partner ins Boot holen könnte.

Das mit der Literaturverfilmung wird übrigens definitiv bleiben. Ihr könnt also schon anfangen, zu drehen, damit Ihr in 11 Monaten einen Spitzentitel am Start habt - das Medieninteresse wird sicherlich noch größer werden beim nächsten Mal
Zuletzt geändert von mert am 16.06.2005, 10:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Mirko » 15.06.2005, 23:25

Das hört sich ja doch schon verdammt konkret an. Wird es erlaubt sein, Filme vorher zu veröffentlichen?

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Beitragvon Cornelius » 16.06.2005, 09:30

und... gibt es ein Zeitlimit?
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Beitragvon mert » 16.06.2005, 10:13

Zeitlimit wird wie beim letzten Wettbewerb 15 Minuten sein.

Ob man die Filme vorher veröffentlichen darf... Für mein Empfinden ja, aber wir können darüber ja mal diskutieren.
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Beitragvon Lucky_fragger » 16.06.2005, 10:44

Ich wäre dafür das man sie vorher veröffentlichen dürfte. Was spricht dagegen? Ich denke Gedankenklau wird schon keiner betreiben. Und wenn man ihn schon vorher veröffentlicht kann man vielleicht die Kritiken die Der Film bekommen hat, verbessern o.Ä..
Ist nur eine Meinung - meine. Ihr sehr das vielleicht anders.
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:)

Beitragvon Brickfilmer_Mario » 16.06.2005, 11:40

So was finde ich echt Klasse! Mit der Literatur Verfilmung! Ich habe da schon so zwei Ideen zu meinen Lieblingsgedichten! 8)

Naja! Klasse Idee!

Literatur Verfilmung heißt also im konkreten Sinne Literatur Verfilmung?
Also, man kann jedes Buch, dass man zur Hand hat Verfilmen, auch Herr der Ringe, wenn man die Rechte dafür hat oder?
Denn du,Mert, nanntest als Beispiel 'Totentanz' deshalb ist mir nicht ganz klar ob es Balladen, Moritaten, Gedichte sein sollen, oder ganz allgemein Literatur?

Max
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Beitragvon mert » 16.06.2005, 12:34

Literaturverfilmung heißt konkret Literaturverfilmung.

Literatur ist alles das, was als Literatur angesehen wird. Ich weiß, das ist eine Gummiaussage. Ich möchte damit aber sagen, daß man sich auf das konzentrieren sollte, was auch von Verlagen publiziert worden ist und auch in Zusammenhängen, die sich mit Literatur beschäftigen (Feuilleton, Literaturwissenschaft usw.), aufgetaucht ist.

Literatur umfaßt viele Gattungen, unter anderem Prosa (Romane, Novellen, Erzählungen, Kurzgeschichten, Sagen, Märchen, Epen), Dramatik (Tragödien, Komödien) und Lyrik (Gedichte, Balladen, Liedertexte).

Bloß weil etwas geschrieben ist, ist es noch keine Literatur. Literatur ist zum Beispiel nicht eine eigene Geschichte, die ich extra für die Verfilmung geschrieben habe.

Es gilt auch weiterhin der Urheberschutzvorbehalt. Das heißt, wenn Peter Jackson und seine Produzenten Dir nicht die Filmrechte an Herr der Ringe abtreten, wirst Du mit einer Brickfilmfassung des Werks auch nicht an der Steinerei teilnehmen dürfen.

Projekt Gutenberg beseitigt allerdings dieses Problem, weil man dort äußerst viele rechtefreie Texte findet. 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers enden nämlich die Urheberrechte. So kann man zum Beispiel alles von Goethe verwenden und nachdrucken, da er schon vor 170 Jahren gestorben ist.
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na das wird ja ein deutschunterricht

Beitragvon prisac » 16.06.2005, 14:46

hallo liebe leute,

die geschichte mit der literaturverfilMung finde ich echt klasse.
ich sehe schon die millionen deutschen schüler mit ihren lehreren
den faust lernen und anschließend verfilmen,
das bringt schwung in das klassenzimmer.

wenn nur 50 lehrer ihren schülern in deutschland
dieses angebot machen würden,
wären wohl 2 tage festival oder viel mehr zeit nötig,
aber schön wäre dies vorstellung schon.

zum thema literatur schwebt mir auch schon ein beitrag vor,
darf ich nochmal nachfragen,
alles was mit literatur zu tuen hat?
habe ich das richtig verstanden?
ich habe da nämlich schon so ein schönes
und einmaliges bauwerk...

fun and sun

pri and sac
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Beitragvon Markus » 16.06.2005, 18:19

Hmm ich hab schon eine gute Idee!

Aber wenn die Filme schon vorher Veröffentlicht wurden, find ich das dann immer so langweilig, das war auch bei der Steinerei 2005 ich kannte eigentlich schon fast alle Filme die gezeigt wurden... Wenn die Film noch nie vorher gezeigt wurden ist der Überaschungseffekt viel größer! Also bei mir kann man mit einem ganz neuen Film rechnen.

Mipkr

EDIT:
Ist Wilhelm Busch oder Enid Blyton auch schon Literatur!?

EDIT2:
Was ist denn wen einige Leute das Gleiche verfilmen!?
Markus
 
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Beitragvon BrickMovies ent. » 16.06.2005, 18:42

Moinse,

also ich wäre eher dafür dass die Filme vorher nicht veröffentlicht werden dürfen (spannender).

Wie sieht denn das rechtlich aus? Welche Stories darf man denn verfilmen?

Gruß, Björn
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie
(Albert Einstein, Physiker und Nobelpreisträger)
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Beitragvon Cornelius » 16.06.2005, 19:58

Mist mir fällt grad ein, dass ich nächstes Jahr im Mai nicht da bin. Bin nämlich ein halbes Jahr in Australien :P.
Aber wir können den Film ja vorher schonmal machen und dann erst veröffentlichen.
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Beitragvon mert » 16.06.2005, 20:45

Ja, Enid Blyton und Wilhelm Busch sind Literatur.

Während aber Wilhelm Buschs Texte rechtefrei sind (gestorben 1908) und also Grundlage für eine Verfilmung sein dürfen, müßtest Du Dich bei Enid Blyton noch 33 Jahre gedulden, sie ist erst 1968 gestorben und also liegen die Rechte noch bis 2038 bei ihren Erben. Du kannst sie natürlich kaufen...
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Beitragvon mert » 16.06.2005, 20:46

Wenn Leute das Gleiche verfilmen, werden wir trotzdem zwei verschiedene Filme sehen, da bin ich mir sicher. Diese direkte Konkurrenz könnte ja beim Ansehen ganz reizvoll sein.

Bei all den Trillionen von Sachen, die geschrieben worden sind, halte ich das aber sowieso für unwahrscheinlich.
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Beitragvon Markus » 18.06.2005, 18:48

Ne Frage:

ich hab mir jetzt bei freenet.de kostenlos ein Hörbuch gedownlaodet kann ich dieses für den Film benutzen!? ich habs auch frei bekommen!

mipkr
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Beitragvon Brickfilmer_Mario » 18.06.2005, 19:34

mipkr hat geschrieben:Ne Frage:

ich hab mir jetzt bei freenet.de kostenlos ein Hörbuch gedownlaodet kann ich dieses für den Film benutzen!? ich habs auch frei bekommen!

mipkr


Ich würde sagen, dass kommt drauf an von welchem Autor das ist.
Meistens ist es so bei Musik: Die noten von 70 Jahre verstorbenen Musikers sind nicht urheberrechtlich geschützt, aber die Aufnahmen.
Du dürftest das benutzen wenn der Autor 70 Jahre Tod ist. Doch Stellen aus dem Hörbuch darfst du nicht benutzen. Also Zitate mit der Erzählstimme.

Max
Zuletzt geändert von Brickfilmer_Mario am 08.10.2005, 12:49, insgesamt 1-mal geändert.
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