Brick|film ['brɪkfɪlm], der; -s, -e <engl. »Klötzchenfilm«>: Animationsfilm in Stop-Motion-Technik, der überwiegend mit Lego® und anderem Klicksteinmaterial gedreht wurde.

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Vom Fischer und seiner Frau

Hier könnt ihr eure fertigen (!) Brickfilme vorstellen oder eine konstruktive Kritik zu anderen Filmen beitragen.

Beitragvon mario72 » 10.06.2007, 16:08

Germany rocks....
Yeah, wir stümen brickfilms.com :)

Wobei...eher Mirko....! :((
Zum Teufel mit der Rechtschreibung -
Ich will EDITH behalten!

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Beitragvon philipp » 10.06.2007, 17:47

wie sagt schon die werbung?: "du bist deutschland", also bist "du auch mirko". :P :P :P
herzlichen glückwunsch
Meine Werke:http://p-w-s.deviantart.com/
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Beitragvon Mirko » 11.06.2007, 14:32

Holgor hat geschrieben:Glückwunsch! :D

Danke für die ganzen Glückwünsche!

Ich bin hin- und hergerissen, ob ich die Entscheidung eher gut oder eher schlecht finden soll. Einerseits haben zB Faithless und Grace originale Drehbücher (im Gegensatz zu deinem), und auch wenn sie mehr elaborierte Stories haben als die meisten anderen Brickfilme, fand ich die Plots eher dünn und vorhersehbar. Fischer war zwar "nur" eine zeitgenössische Umsetzung, dafür aber stimmiger.

Naja, also auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt den mir eigenen Pfad der Bescheidenheit mal kurzzeitig verlasse... Jeder der letztes Jahr an der Steinerei teilgenommen hat wird festgestellt haben, dass auch eine Adaption einer bestehenden Geschichte eine Menge Arbeit und Kreativität voraussetzt. Es ist eben nicht damit getan, die Beschreibungen im Buch nachzubauen und dann Figuren in die Landschaft zu stellen die genau das sagen was im Original steht. Mein erstes "Film zum Buch Erlebnis" hatte ich in der vierten Klasse, als ich erst die Verfilmung der Unendlichen Geschichte im Kino sah und dann das Buch las (und schließlich noch das Hörspiel hörte). Schon damals faszinierte mich, wie ich dem Geschehen im Film hatte folgen können, obwohl im Buch doch so viel mehr steht und statt dessen im Film noch diverse Sachen hinzugedichtet wurden (vieles von dem hat Michael Ende damals dazu bewegt mit dem Film nichts zu tun haben zu wollen, aber das wusste ich damals natürlich nicht). Obwohl ich überhaupt keine Leseratte bin fand ich diese Beziehung zwischen Buch und Film immer interessant. Zuletzt, als ich mir in Vorbereitung auf mein ursprüngliches Steinerei 2006 Projekt - Die Verfilmung des Nibelungenliedes - eine wörtliche Übersetzung nebst mittelhochdeutschem Original, eine humoristische Nacherzählung (Michael Köhlmeier, sehr zu empfehlen, wenn man locker flockig einfach nur den Inhalt wissen will) und zwei Verfilmungen (Fritz Lang 1924 und die beiden Schinken von 1966) zu Gemüte führte und mir außerdem noch von meiner Schwester zwei Bücher über mittelalterliche Literatur auslieh. Viermal die selbe Geschichte aber doch so unterschiedlich. Mit verschiedenen Fragmenten, die z.T. aus unterschiedlichen Quellen mal in das Endprodukt eingefügt, mal einfach ignoriert und durch alternative Handlung ersetzt werden.

Was ich damit sagen will: Der Plot ist nur ein Teil von vielen, und allzu oft sogar austauschbar. Kritik gab es z.B. auch schon bei Nosniborus Frankenstein (ich glaube von hali), er habe es sich ja recht einfach gemacht mit der Verfilmung einer bestehenden Geschichte. Hat er aus meiner Sicht nicht. Der Film hat erzählerische Schwächen, aber dass die Story nicht original ist, dass werde ich in Zukunft niemandem mehr vorwerfen. "Wichtig ist auf der Leinwand", um mal einen Spruch aus dem Fußball zu adaptieren. Und wenn ein Film da funktioniert, dann wurde nicht einfach ein Roman kopiert, sondern eine neue Erzählung geschaffen, evtl. eben einer Geschichte die man schonmal gehört hat.

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