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Das Gespenst von Canterville

Hier könnt ihr eure fertigen (!) Brickfilme vorstellen oder eine konstruktive Kritik zu anderen Filmen beitragen.

Das Gespenst von Canterville

Beitragvon Cornelius » 14.05.2006, 02:22

Hallo,

ich schreibe hier grad aus Melbourne aus einem Internetcafe.
Hier unseren Beitrag "Das Gespenst von Canterville" fuer die Steinerei 2006. Eine Englische Version ist im Arbeit, genauso wie eine schicke Page auf der Brixhouse Website.

http://www.brixhouse.de/dloads/dgvcbig.rmvb
44.8 mb Version

http://www.brixhouse.de/dloads/dgvcsmall.rmvb
21.3 mb Version

Der Film hat eine Gesamtlaenge von 15:34 Minuten. Viel Spass.
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Beitragvon mario72 » 14.05.2006, 20:14

Juhu, ich lade es gerade...!!!
Das waren wirklich tolle 15 Minuten!
Die Kamerafahrt mit der Kutsche hat mir sehr gut gefallen!
Zum Teufel mit der Rechtschreibung -
Ich will EDITH behalten!

Bild
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Beitragvon Felix » 14.05.2006, 20:50

Meisterhaftes Ding, Kollegensens!

Ich denke technisch gibt es nichtmehr viel zu sagen, von oben bis unten ne runde Sache!

Ganz großes Lob auch an die Sprecher, vor allem Philipp :haha: :d:

Frag mich nur was dann der nächste Schritt sein wird oO
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Beitragvon Markus » 15.05.2006, 16:31

Toller Film! Echt. Die Küche fand ich z.B. super toll.

btw: Ich glaub es war bei 10:50min oder vllt nen bisschen früher. "Du hast mich aber erschreckt" Heisst das nicht: "Du hast mich aber erschrocken"?

Naja eventuell hab ich mich auch vertan und nur falsch hingehört oder heisst es doch "erschreckt"?

hmmm...

mipkr
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Beitragvon prisac » 15.05.2006, 22:21

hallo zusaMMen,

diese uhr die tickt,
also am anfang bin ich ja nicht dahintergekommen,
wie eine normale uhr so ticken kann.
erst später hab ich dann das pendel endlich gesehen ...
die einstellung
brachte es auf die leinwand.

in der küche waren weisse und schwarze fliesen,
nur eine war was angebräunt,
das fällt ins auge,
wenn die anderen bauten so grandios aussehen.

die bibliothek ist nun wirklich
ein traum, klasse gemacht.

über ton, sprache und musik kann man nur staunen,
das ist schon sehr perfekt.

mir hats gefallen,
sehr gut sogar.

fun and sun

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Beitragvon willem » 16.05.2006, 18:11

Hallo,

habe mich bei der Steinerei - und auch noch jetzt - sehr über Euren tollen Film gefreut. Was für eine Heidenarbeit muß dahinter stecken! Die tollen Sets (Wald, Bibliothek, Küche) wurden ja schon erwähnt. Auch die Erzählweise, sprich das Drehbuch, finde ich gelungen. (Ein kleiner Hakler war aber, glaube ich, drin. Kann es sein, daß das Mädchen beim Lesen in der Biliothekl ihrer Mutter noch einmal ähnliches erzählt, wie die Dienerin der Familie zu Beginn?)
Beim voice-acting geht vielleicht auch noch ein bißchen was, aber ansonsten gibt's wirklich nichts zu bekritteln - nur zu staunen.
Bitte grämt Euch nicht über den Titelverlust. Man sieht ja dieser Tage, wieviel gute Brickfilme am Start waren.

Grüße

Willem
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Beitragvon Cornelius » 17.05.2006, 09:21

willem hat geschrieben:Ein kleiner Hakler war aber, glaube ich, drin. Kann es sein, daß das Mädchen beim Lesen in der Biliothekl ihrer Mutter noch einmal ähnliches erzählt, wie die Dienerin der Familie zu Beginn?


Jap :P du bist bis jetzt der erste der es bemerkt hat. Habs vorher selbst nochnichtmal bemerkt.
:oops:
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Beitragvon Fenrir » 17.05.2006, 11:08

mir war der Dialogfehler auch aufgefallen, vorallem wenn die Mutter sagt "Echt? Das wusste ich ja noch gar nicht..."

Aber ich hab mir einfach nichts weiter dabei gedacht.

Nichtsdestotrotz ein super Film, schöne Kulissen.
Bild
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Beitragvon Brickfilmer_Mario » 25.05.2006, 16:32

mipkr hat geschrieben:Toller Film! Echt. Die Küche fand ich z.B. super toll.

btw: Ich glaub es war bei 10:50min oder vllt nen bisschen früher. "Du hast mich aber erschreckt" Heisst das nicht: "Du hast mich aber erschrocken"?

Naja eventuell hab ich mich auch vertan und nur falsch hingehört oder heisst es doch "erschreckt"?

hmmm...

mipkr


Erbsenzähler!

Aber es ist schon so richtig. Man kann hier wählen zwischen Erschrocken oder Erschreckt.
Erschreckt wird in der Umgangssprache aber öfters benutzt, als erschrocken. Deshalb sagt dir der Duden, dass du auch erschreckt in so einer Situation benutzen musst.

Du musst halt schauen, ob es ein transitives Verb, ein intransitives Verb oder ob erschrecken in dem Fall ein reflexives Verb ist...
Dann musst du halt die richtige Form wählen. Das transitive Verb wird wird mit haben gebeugt. Also: Ich erschrecke dich, du erschreckst mich, die Nachricht erschreckte die Zuhörer, du hast mich ganz schön erschreckt!
Das intransitive erschrecken wird unregelmäßig gebeugt und im Perfekt mit "sein" konjugiert. Also: Sei leise, sonst erschrickt das Reh; als der Tiger den Jäger bemerkte, erschraken beide; beim Anblick des Tieres ist er heftig erschrocken.
Das reflexive Verb "sich erschrecken" gehört der Umgangssprache an und wird sowohl regelmäßig als auch unregelmäßig gebeugt: Ich erschrecke mich bei jedem Donner; ich erschreckte/erschrak mich fast zu Tode; ich habe mich ganz schön erschreckt/erschrocken!

Uii.. ich glaub ich bin hier der Erbsenzähler...

Quelle: Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod bzw. Zwiebelfisch


Übrigens: Klasse Film :P


Max
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Beitragvon Cornelius » 28.05.2006, 12:34

Endlich ein Update auf unserer Seite. Hat zwar lange gedauert aber naja. Dort auch Behind the Scenes Bilder, Scripts und eine kleine Entstehungsgeschichte.

http://brixhouse.de/filme_dgvc.htm

Gruss
Conni
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Beitragvon prisac » 28.05.2006, 14:34

hi briXhouse ler,

schön gemachtes
hinter den kulissen.

wollen wir mal hoffen,
der englischlehrer ist begeistert
über seine schüler
und die auswirkungen seines unterrichts ...

geschmolzenes steine haben ihren charme,
wenn ich es mir genau angucke,
da sieht man irgendwie (jaja)
ein gesicht das mit uns reden könnte.

sehr
lesenswert.

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Beitragvon mert » 27.06.2006, 17:31

Dieser Film war einer der ersten von der Steinerei 06-Ladung, den ich mir angeschaut habe. Und ich dachte damals sofort, dass es in Punkto Engagement mal wieder kaum ein anderer mit Brixhouse aufnehmen kann. Es hat mich schwer beeindruckt, dass da 15 Minuten Film produziert worden sind, und nicht nur produziert, sondern (mal wieder) intensiv gelebt wurden. Die Schilderungen auf der Brixhouse-Seite sind toll, wo man lesen kann, wie Conni und Theo eine WG aufgemacht haben und monatelang wie Brüder lebten und filmten. Ihr habt die Aufgabe, Titelverteidiger und Favorit der Steinerei zu sein, uneingeschränkt angenommen und seid ihr auch voll und ganz gerecht geworden. Ich habe bei allem, was ich mache, immer erklären müssen, dass das, was andere als Arbeit definieren, für mich auch Spass ist. Für die anderen war nur Unproduktives Spaß und jegliche Produktion und Konzentration immer Arbeit. Ich habe immer gesagt, dass ich auch sehr viel Spaß an Ernsthaftigkeit habe. In diesem Sinne glaube ich in diesem Film zu erkennen, wie viel Spaß Ihr daran gehabt haben müsst, Euch dem Projekt so ernsthaft zu widmen. Dass Ihr Eure Familie so angesteckt habt, dass sie inzwischen Teil der Community geworden sind, bestätigt das ja wohl.

Die Favoritenrolle hatte natürlich zwei Auswirkungen: zum einen musstet Ihr noch eine Schippe drauflegen, zum anderen habt Ihr die anderen dadurch motiviert, die Standards, die Ihr gesetzt habt, zu erreichen und zu überbieten. Vielleicht ist genau das bei der Steinerei 06 geschehen: weil Ihr so gut seid, waren die anderen es auch und manche auch einen Tick besser. Vielleicht auch nicht. Aber irgendwie war da sehr viel kreative Energie in diesem Wettbewerb, und wenn es auch nicht allein an Euch liegt, so seid Ihr doch Teil dieser Gemeinschaft, die sich so zu Höchstform aufschwingt.

Weil der Film so lang ist, hat er natürlich jede Menge an Details, die man herausstreichen könnte: die Gruselshow-Versuche des Skeletts etwa, die unglaublich schöne Küche, die Atmosphäre im Schloss überhaupt, die gewohnt souveränen handgemachten Special Effects im Kamin oder im Mosaikfenster, die Kutschenfahrt - das sind alles Szenen, die auch allein stehen könnten und schon so manchen anderen Film ausstechen würden.

Aber weil der Film so lang ist, fallen auch einige kleine Schwächen auf. Vor allem, dass der Film nicht so richtig gut erzählt ist. Der Stoff von Oscar Wilde, der ja relativ lang ist, ist für mein Empfinden nicht sehr geschickt aufbereitet worden. Die Beziehung zwischen dem Mädchen und dem Geist ist nicht richtig herausgearbeitet worden, das Ende ist dadurch nicht so gut motiviert und der Film hat dadurch keine richtige Linie. Die Anfangssequenz mit dem Vermieter ist für den Film nicht notwendig, da wird zu viel Aufmerksamkeit auf den Vater versprochen, die später nicht eingehalten wird, das Briefschreiben hätte gereicht, um dieses Verhältnis zu erzählen. In großen Teilen konzentriert sich der Film auf das Verhältnis zwischen Sohn und Gespenst, und da ist er auch dramaturgisch am rundesten. Das hätte man ausbauen können, zum Beispiel, in dem man auch noch zeigt, wie das Gespenst immer wieder den Blutfleck nachmalt, den Vater und Sohn immer wegmachen. Und das Verhältnis Tocher-Gespenst hätte man aus der Perspektive des unverständigen Sohns zeigen können. Das alles nur, um zu erklären, was ich mit "nicht richtig Aufarbeiten" meine. Der Stoff hätte auf eine Perspektive hin fokussiert werden müssen, damit der Zuschauer eine Identifikationsfigur hat, die ihn durch den Film führt und dadurch eine Erzählung zusammenhält.

Beim "Auftrag" war das besser, da gab es den Erzähler, der seine Geschichte erzählte, da hatte man eine Perspektive auf das Geschehen und konnte es dadurch nachvollziehen und bewerten. Jetzt könnte man meinen, Ihr solltet nur eigene Stoffe schreiben und verfilmen, das könnt Ihr besser, aber das wäre Blödsinn; aber Ihr solltet, wenn Ihr wieder einen fremden Stoff nehmt, diesen so erzählen, als wäre er von Euch.
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