Ich glaube, die meisten von uns wissen, wie einfach es ist, sich in Projekten zu verlieren.

Wenn man zu tief drin ist - Wenn etwas nicht funktioniert, denkt man nur darüber nach, wie man es beheben kann und wenn es dann funktioniert, ist man so motiviert dass man weitermacht, bis man auf das nächste Problem stößt.


In „Automated Ascendancy“ geht es genau darum.

Was passiert, wenn man seine Prioritäten falsch setzt und sich nur auf die Arbeit, auf sein Projekt konzentriert und dabei alles Andere - inklusive aller anderen Menschen - vernachlässigt.

Es ist ein sehr schöner Film.

Habe ich wirklich verstanden, was passiert? Ehrlicherweise nicht so ganz.
Es gibt am Ende eine Art Twist, bei dem mir bisher mindestens 3 verschiedene Möglichkeiten, es zu interpretieren, eingefallen sind.

Aber ich weiß trotzdem genau, was der Film mir sagen will.

Der emotionale Kern ist rübergekommen und das ist viel wichtiger als Plot.


Ich kann natürlich auch das Lighting nicht unerwähnt lassen, denn es ist wirklich beeindruckend.

Jeder Shot ist interessant. Häufig wird mit verschiedenen Farben gearbeitet. Die Sci-Fi Welt kommt durch das Licht wirklich zum Leben.

Der Film hat außerdem eine kurze Stelle, wo der Hauptcharakter eine beleuchtete Brücke entlangläuft, die für mich eindeutig eine Hommage an die ersten Shots der Star Wars Serie "Andor" darstellen - da das meine Lieblingsserie ist, musste ich das hier auch mal erwähnen ;)


Die Animation ist an sich sehr flüssig, für mich persönlich aber nicht wirklich überzeugend.
Es ist ein bisschen unnatürlich, aber nicht auf eine Art, die gewollt wirkt.


Dennoch spreche ich eine große Empfehlung für den Film aus!

Viel Spaß :D