Ostern.
Für Christen, wie ich es bin ist es der wichtigste Feiertag. Das wichtigste Ereignis, das je passiert ist.
Jesus, unser Herr, ist an Karfreitag am Kreuz gestorben, obwohl er völlig unschuldig war - und drei Tage später ist er auferstanden. Dadurch sind wir errettet.
„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“
Joh. 3,16 | Elberfelder Übersetzung
Es ist einer der bekanntesten Verse aus der Bibel - teilweise wird er als der Kern des Evangeliums bezeichnet.
Um diesen Vers dreht sich der Brickfilm, den ich euch heute vorstellen möchte.
„John 3:16“ von Fruit Cup Studios ähnelt in vielerlei Hinsicht „Psalm 143“ von The Brick Bro, den ich im Juni schon als SMS 340 vorgestellt habe.
Das erklärt sich, sobald man herausfindet, dass hinter Fruit Cup Studios niemand anderes als The Brick Bro steckt ;D
Wie „Psalm 143“ ist auch „John 3:16“ eine Visualisierung der Titelgebenden Bibelstelle.
Genau genommen behandelt wird hier Johannes 3,1-21 wiedergegeben und visualisiert.
Das Lighting ist wieder wunderschön. Die Animation ist sehr realistisch.
Jede einzelne Flamme ist beleuchtet und animiert - gerade mit letzterem tue ich selbst mich immer schwer…. Und selbst wenn ich es durchziehe sieht es nicht so gut aus wie hier.
Im Gegensatz zu „Psalm 143“ gibt es hier mehr als nur einen Sprecher, da es sich nicht um ein Gedicht, sondern einen Dialog handelt, mit einer kurzen Erzähler-Passage am Anfang.
Alle liefern hier gut ab, wobei es jetzt zugegeben keine Perfekte Leistung ist. Insbesondere die Stimme von Nicodemus gefällt mir allerdings sehr.
Das Character Design finde ich sehr spannend.
In einer Szene gibt es eine Einblendung zu Mose - und Moses Design ist einfach cool.
Überhaupt nicht so wie ich mir Mose vorgestellt habe, aber ich liebe diese Interpretation!
Animationstechnisch ist mir aufgefallen, wie Jesus in einer Einblendung ans Kreuz genagelt wird.
Es ist recht simpel, aber ich wäre nicht darauf gekommen.
Es wäre sehr einfach gewesen, das einfach ganz wegzulassen und ihn einfach ans Kreuz zu binden oder so - aber Kreuzigung war eine extrem qualvolle Art der Hinrichtung, also wurde sich die Mühe gemacht es zumindest auf diese Weise darzustellen.
Und das ganze ohne ein Blutbad darzustellen, das zwar vermutlich akkurater wäre, aber diesem Film wenig Wert hinzufügen würde.
Es wurde eine perfekte Balance gefunden, würde ich sagen.
Ansonsten kann ich nicht viel sagen, außer, dass der Film meines Erachtens nach sehr sehenswert ist.
Sowohl von der Machart, aber gerade auch vom Inhalt her!
Viel Spaß :D